Aktuelles

Video vom OB-Casting der Piratenpartei online

Freising, 1. März

 

Mit Spannung erwartet, jetzt fertiggestellt: Die Piratenpartei, Kreisverband Freising, hat die Veranstaltungen mit den OB-Kandidaten aufgezeichnet und heute auf You Tube online gestellt. Hier der Link zu dem Video vom 30. Januar, dem 1. Teil des Castings: http://www.youtube.com/watch?v=hvDFo3eYF2o

 

Wer sich die Veranstaltung in voller Länge ansehen will, muss/darf sich 2,5 Stunden Zeit nehmen. Ich finde: Es lohnt sich! An die Mitglieder der Piratenpartei bei dieser Gelegenheit noch einmal herzliches Dankeschön für die Vorbereitung, Durchführung und Dokumentation des Abends.

 

Wahlprospekt für Freising

 

Liebe Freisinger, anlässlich der OB-Wahl habe ich ein Wahlprospekt erstellt. In der  Broschüre können Sie nachlesen, welche politischen Schwerpunkte ich setzen will und wie ich mir die Lösungen dazu vorstellen kann. Sollte Sie keinen Prospekt erhalten haben, so können Sie diesen hier "downloaden".

Mein Prospekt zum download
Programmheft_web.pdf
PDF-Dokument [1.3 MB]

Pressegespräch 17. Februar 2012 zu den Themen Innenstadt, Alpenverein und Wahlkampf

Gemeinsam mit Richard Grimm, dem Fraktionssprecher der Freien Wähler im Stadtrat, habe ich zu einem Pressegespräch eingeladen und zu aktuellen Themen Stellung bezogen.

 

Hier das Manuskript, das die Presse erhalten hat:

 

 

1) Innenstadt


In letzter Zeit entstand der Eindruck, der Focus liege mehr auf dem Asamgebäude als auf den Projekten der Innenstadtkonzeption.

Dies mag für einzelne Stadträte gelten, aber nicht für mich und die Freien Wähler! Ich warne davor, Asamgebäude und Innenstadtkonzeption gegeneinander auszuspielen.

 

Zur Innenstadtkonzeption:

 

Bürger, Geschäftsleute, Hausbesitzer und viele mehr haben in einem vorbildlichen Prozess ein Paket geschnürt, das unser Geschäftszentrum wirklich attraktiver machen kann. Wollen wir diese guten Vorschläge, die der Stadtrat einstimmig unterstützt hat, jetzt aufs Abstellgeis stellen? Wollen wir den Fehler der Stadtkonzeption aus dem Jahr 2000 wiederholen und es bei einer Ankündigungspolitik belassen? Das fördert doch Unzufriedenheit und Politikverdrossenheit!

 

Ich stehe zur Innenstadtkonzeption. Ich fordere, dass wir jetzt Nägel mit Köpfen machen! Wir müssen die Umsetzung der Innenstadtkonzeption anschieben. Dafür benötigen wir im Rathaus einen Projektmanager, bei dem alle Fäden zusammenlaufen, der intern die Projekte anschiebt und nach außen kommuniziert. So wie es jetzt läuft, geht nichts voran: Das hervorragende Konzept versandet in den verschiedenen Abteilungen der Verwaltung.

               

Zum Asamgebäude:

 

Die Sanierung des Asamgebäudes muss unabhängig von der Innenstadtkonzeption geschehen. Wir haben außer einer sehr vagen Schätzung, die von 38 bis 50 Millionen Euro reicht, keine konkreten Baukosten. Deshalb:

  • Wir brauchen zuerst die Bestandserhebung, damit wir wissen, was zu tun ist.
  • 2. Schritt: Die Stadt muss ein Sanierungs- und Neugestaltungskonzept festlegen. 3. Schritt: Die konkreten Baukosten müssen ermittelt werden.
  • 4. Schritt: Wir müssen einen Finanzierungsplan aufstellen.

Sie sehen, es liegt noch ein Stück Weg vor uns.

Entscheidend ist für mich: Wenn wir mit der Sanierung des Asamkomplexes beginnen, müssen wir diese schnell durchziehen. Wir können Geschäftsleuten und Bewohnern der Innenstadt keine fünf- oder zehnjahrelange Baustelle zumuten.

 

Zur Heiliggeistgasse:

 

Es ist mir völlig unverständlich, dass wenige Jahre nach der Sanierung der Heiliggeistgasse jetzt fast 600 000 Euro in einen Ausbau gesteckt werden sollen. Und das mit der Begründung, die Straße sei nicht gut genug für den Schwerlastverkehr zur Baustelle Asamgebäude.Das ist doch lächerlich: Die Stadt hat den Schwerlastverkehr für den Umbau des Marcushauses auch über die Heiliggeistgasse organisiert. Warum soll das beim Asamgebäude nicht
funktionieren? Warum sollten die Baumaschinen schwerer sein?

Und: Wenn es theoretisch soweit käme, dass die Gasse durch Baufahrzeuge ruiniert würde, dann saniert man eine Straße doch hinterher - und nicht vorher, sodass sie vom Schwerlastverkehr wieder in Mitleidenschaft gezogen wird.

 

2) Alpenverein


Ich habe die ständigen Luftnummern der CSU in Person von Herrn Irlstorfer satt. Eisplatz – Hallenbad – und jetzt schneit der nächste indiskutable Vorschlag herein: Die Verlagerung des Alpenvereins nach Pulling für eine Kooperation von Alpenverein und Sportverein Pulling.

 

Es steht außer Frage: Der SV Pulling braucht ein Sportheim. Nur: Eine Fata Morgana des Herrn Irlstorfer nutzt den Pullingern nichts! Die brauchen greifbare und realistische Lösungen!

 

Ich bin strikt gegen eine Verlagerung des Alpenvereins – ob nach Pulling oder sonstwohin. Der DAV hat am Seilerbückl einen idealen Standort, er ist gerade für die vielen Kinder und Jugendlichen bestens erreichbar. Und nicht zuletzt hat der Alpenverein eine Unmenge Geld in seine Kletteranlage investiert. Seit Jahren kämpft der Alpenverein um einen Vertrag und um eine Genehmigung für einen Anbau. Dafür muss sich die Stadt einsetzen!

 

3) Wahlkampf


Alle Veranstaltungen waren gut besucht, die meisten sogar sehr gut. Und vor allem: Ich habe bei diesen Bürgergesprächen viel Zustimmung zu meinem Programm erhalten!

Es gab allerdings mehrfach Hacker-Angriffe auf meine Internet-Seiten. Bislang konnten wir das technisch wieder hinbiegen. Meine Web-Seiten sind trotz den Abschalt-Versuchen sehr erfolgreich: In den vergangenen vier Monaten hatten wir mehr als 15 000 Besucher und über 70 000 Seitenaufrufe.

 

Die restlichen 3 Wochen bis zum Wahltermin werde ich an meinem Kurs festhalten: Kein Hintenherum, kein Unter-der-Gürtellinie, kein Gerüchte streuen über Mitbewerber. Ich gehe gradlinig meinen Weg: Vorwärts Freising!



Benno Zierer spendet den Kunden der Freisinger Tafel Faschingskrapfen

 

Freising, 15. Februar 2012

 

Das war eine Freude für die Kunden der Freisinger Tafel - und die ehrenamtlichen Helfer haben sich für die Bedürftigen gleich mit gefreut: Zusammen mit meiner Frau Margot und 300 Muschler-Krapfen im Gepäck habe ich am Mittwochvormittag den Tafelladen besucht. Erleben konnten wir einmal mehr, wie rührend sich die Mitarbeiter um die Kunden kümmern.

 

Etwa 180 Personen kommen jede Woche zur Tafel und versorgen dabei insgesamt 300 Familienmitglieder. Die Faschingskrapfen haben also gerade so gereicht - und gut zwei Dutzend konnten noch an das Arbeitsprojekt Rentabel abgegeben werden.

 

Was die ehrenamtlichen Mitarbeiter der Tafel leisten, ist wirklich großartig - und für die bedürftigen Menschen eine unverzichtbare Stütze. Dieses großartige Engagement wollte ich mit einer kleinen Geste unterstützen.

 

Wollen auch Sie helfen? Das Spendenkonto der Freisinger Tafel e.V. lautet:

 

Kontonummer 148 07 564

bei der Sparkasse Freising

BLZ 700 510 03

 

Oder werden Sie Helfer: Infos unter http://www.freisinger-tafel.eu

 

Manfred Pointner über Benno Zierer: "Glaubwürdig im Kampf gegen die Flughafenerweiterung"

 

Manfred Pointner, Landtagsabgeordneter und ehemaliger Freisinger Landrat:

 

„Seitdem die Pläne für eine 3. Start- und Landebahn bekannt wurden, kämpft Benno Zierer aktiv gegen die Zerstörung unserer Heimat und unserer Umwelt. Er hat die Idee einer Dauerdemonstration – der sonntägliche Lichterzeichenmarsch – von Anfang an unterstützt. Er hat seinen Lieferwagen zum Lärmmobil umgebaut und die erste Freisinger Demo angeführt.


Er klebt für die Bürgerinitiativen Plakate und ist bei allen Großdemos
dabei. Dass die Freien Wähler auch auf Landesebene geschlossen gegen
die 3. Startbahn sind, ist ihm mit zu verdanken. Sein Einsatz ist glaubwürdig und uneigennützig. Dabei erkennt er den bestehenden Flughafen als bedeutendes Wirtschaftsunternehmen an und wirbt für eine Partnerschaft auf Augenhöhe."

Zum Verkauf von Mooswiesen an die FMG

Freising/Attaching 18.1.2012

 

Bürgergespräch in Attaching

Erklärung von Benno Zierer

 

"Ich will nichts beschönigen oder Fakten nur scheibchenweise zugeben. Deshalb habe ich bei meinem ersten Bürgergespräch in Attaching von mir aus erklärt, dass ich im Jahr 2007 von meinem landwirtschaftlichen Grund drei Hektar Wiesen an die FMG verkauft habe.

Betriebswirtschaftliche Gründe waren seinerzeit ausschlaggebend dafür, dass ich diese leider auch für nachwachsende Rohstoffe wie Weiden oder Pappeln ungeeignete Nasswiese zwischen Giggenhausen und dem Freisinger Moos verkaufen wollte. Daher habe ich den Grund der Stadt Freising angeboten, weil diese für ihre Projekte geeignete ökologische Ausgleichsflächen benötigt. OB Dieter Thalhammer sagte zu mir, die Stadt habe keinen Bedarf, aber die FMG sei auf der Suche nach Ausgleichsflächen.
Dass sich erst vor wenigen Tagen herausgestellt hat, dass OB Thalhammer mein Angebot dem zuständigen Referat für Grundstücksangelegenheiten nie weitergegeben hat, sei nur um Rande erwähnt.

Ich habe die Mooswiese dann auch der FMG angeboten, denn es wurde und wird zu Recht beklagt, dass die FMG für ihre Projekte (z.B. Hotels, Büro-, Firmen- oder Wartungsgebäude) Ausgleichsflächen größtenteils im Landkreis Erding besitzt, aber nicht bei uns, die wir die größte Belastung durch den Flughafen auszuhalten haben. Meine dann an die FMG verkaufte Wiese dient vor allem auch dazu, ökologisch wertvollen Naturraum im Freisinger Moos zu vernetzen – ein Wunsch, der seit Jahren von der Unteren Naturschutzbehörde im Landratsamt explizit geäußert wurde. Für mich war dieser Umstand damals ausschlaggebend, die Fläche an die FMG zu verkaufen. Außerdem ist durch einen langfristigen Pachtvertrag mit einem Landwirt sichergestellt, dass diese Flächen nicht in den „Pool“ möglicher Ausgleichsflächen für die dritte Startbahn aufgenommen werden.

Trotzdem: Schon mit Eröffnung des Planfeststellungsverfahrens für die Startbahn habe ich mich unheimlich geärgert, dass ich der FMG die Mooswiese verkauft habe. Und daraus habe ich auch nie ein Geheimnis gemacht – gerade den im Abwehrkampf der Startbahn aktiven Leuten habe ich persönlich den Verkauf und meine Motive schon vor längerer Zeit erklärt.

Mir war es wichtig, dieses Thema als OB-Kandidat auch ganz offiziell zu machen – auf die Gefahr hin, für viele Freisinger jetzt als unglaubwürdig dazustehen. Ich habe immer gegen die unzumutbaren Auswirkungen des Flughafens gekämpft und werde dies aus Überzeugung auch weiter tun."